Freude mit dem Fahrer: Ford oder: Blitzeinschlag
Ich möchte Sie, hochverehrte Leserschaft, auf einem Trip in meinem Ford einladen. Ich möchte Sie mit meinem Ford mitnehmen. Eine Art Lesereise durch die Ortschaft mit all ihren Schikanen. Leider können Sie die Augen nicht schließen, um die Lesereise zu genießen, aber das soll bei weitem ihr letzter Nachteil gewesen sein. Steigen Sie also ein und genießen Sie die kleine Rundfahrt von meiner Arbeitsstelle nach Hause. In Wirklichkeit fährt der Ford pro Strecke um die sechzig Kilometer.
Wir fahren also los am Firmengebäude. Mitten in einer kleinen Ortschaft namens Enger. Der Ford beginnt zu schnurren und wird schneller. Nach dem passieren eines Kreisels heißt es: aufgepasst! Hier steht ein Blitzer. Auch wenn der Ford Fiesta gut ausschaut, sollte man sich eine solch kostspielige Fotografie möglichst vom Leib halten. Es geht unter eine Brücke hindurch über mehrere kleine Hügel. Der Ford beweist optimalen Halt auf der Straße. Doch aufgepasst: Auch hier wartet wieder ein freundlicher Blitzer auf die unwissenden Autofahrer.
Wir merken: 1.) Auch die Bremsen des Ford Fiesta funktionieren einwandfrei 2.) Wir sind in NRW, denn nirgendwo sonst gibt es so unheimliche viele Blitzer an so unmöglichen Stellen. Genaugenommen sind wir in Bielefeld. Nach einiger Zeit auf einer vielbefahrenen Straße vorbei an staunenden Fußgängern (Der Ford hat eine ausgesprochen farbintensive Markierung) geht es in den Ostwestfalentunnel.
Bevor wir die Einfahrt durchfahren warten am Ende eines Hügels - überraschender Weise – Zwei weitere Blitzer auf uns. Also schön langsam fahren. Der Ford fährt im Tunnel wunderbar leise, im Innenraum könnte man eine Stecknadel hören – hätte man denn eine mal im Auto dabei. Wir geben dezent Gas, merken wie geschmeidig der Wagen beschleunigt und - bremsen abrupt ab. Blitzer! Im Tunnel. Sicher ist eben sicher. Auch hier zeigt die Bremse des Fords wieder, wie ein Mechanismus bei der Autofahrt im Idealfall funktioniert. Punkt.